Geschichte im Dokumentarfilm

Viten der Mitwirkenden

Lena Brochhagen

Redakteurin WDR

Geboren in Bergisch Gladbach. Studium (Politikwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte, Ethnologie) in Leipzig und Köln. Sie hat als Reporterin für Zeitungen, Onlineredaktionen sowie Radio- und Fernsehsender gearbeitet, von Lörrach über Berlin bis New York. 2011 kam sie über ein Volontariat zum WDR, für das Abschlussprojekt gab es den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten. Als Redakteurin in der Programmgruppe Dokumentationen betreut sie seit 2012 Filme und crossmediale Projekte aus den Bereichen Geschichte, Pop- und Hochkultur und Gesellschaft.
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Christiane Büchner

Autorin / Filmemacherin
Studium der freien Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und Fernsehen/Film an der Kunsthochschule für Medien Köln. Arbeitet seit 2000 als freie Autorin und  Filmemacherin von Kinodokumentarfilmen und für öffentlich-rechtliche Sender. Ihre Themen findet sie vorwiegend in Mittel- und Osteuropa. Längere Arbeitsaufenthalte in Russland / GUS seit 1988. 2005 erhielt sie das Gerd Ruge Stipendium für den Film „pereSTROIKA – umBAU einer Wohnung“. Seit 2001 ist sie Mitglied der Programmkommission der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Mitglied von LaDOC Filmnetzwerk. Lehrtätigkeit im Bereich Film und anderer Formen zeitbasierter Medien seit 2001. Zuletzt als Gastprofessorin an der Kunsthochschule für Medien Köln und an der Bauhaus Universität Weimar. Lebt und arbeitet in Köln.
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Miriam Faßbender

Kamerafrau / Regisseurin / Autorin
Miriam Faßbender hat an der FAMU in Prag Kamera studiert, und in New York und Paris. Angefangen Ende der 90er als Autodidaktin, arbeitete sie jahrelang als Kameraassistentin für internationale Kinofilme, wie „Beyond the Gates“ von M.C. Jones, „Baader Meinhoff Komplex“ von Uli Edel oder „Soulkitchen“ von Fatih Akin. Seit dem Ende ihres Studiums ist sie ausschließlich als Kamerafrau für Dokumentarfilme tätig, unter anderem für „ Gegn“ von H. M. Helgasson, „Verdammt ich bin erwachsen“ von D. Seume oder „Menschen der Viktoriastadt“ von J. Kochs.
Heute arbeitet sie als Regisseurin und Autorin im dokumentarischen Bereich für Filme und Installationen zu gesellschaftsrelevanten Themen, mit Fokus auf die Individuen in unserer Gesellschaft, in Europa und Afrika. „Fremd“ (2011) war ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm, der auf zahlreichen internationalen Festivals lief und vor allem im Ausland Preise gewann, u.a. Human Image Preis, Internationales Filmfest Baghdad oder Gewinner Migrantskae Filmae Festival in Ljubljana.
Zum Film und Europas postkolonialen Interessen in Afrika hat der Westend Verlag 2013 ihr Buch 2850 km veröffentlicht. Seitdem Regiearbeiten für das Don Bosco Flüchtlingswerk Wien in Co-Regie mit jungen Geflüchteten (2014) und ethnologische Filmbiografien für das Überseemuseum Bremen (2015).
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Christoph Eder

Regisseur
Christoph Eder, geboren und aufgewachsen im Ostseebad Göhren auf der Insel Rügen. 2010 schloss er seine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton ab und ist seitdem freiberuflich in diesem Bereich tätig. Von 2011 bis 2016 studierte er Medienkunst/Mediengestaltung im Bachelor und Master an der Bauhaus-Universität Weimar. 2013 gründete er zusammen mit vier Filmemachern das KAMMER11 Filmkollektiv.
Neben seiner Arbeit an Dokumentarfilmen ist er als Regisseur und Produzent bei Musikvideo-Produktionen tätig.
Ab Oktober 2016 studiert er im Master Regie mit Schwerpunkt Dokumentarfilm an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

Michael Geidel

Produzent für Film und Interactive
Michael Geidel ist seit 1999 in der Medienbranche tätig. Er hat u.a. im Bereich TV-Lizenzierung und Merchandising bei EM.TV, internationale Koproduktion bei der Kirch-Gruppe, Lizenzhandel und Koproduktionen bei ZDF-Enterprises oder Programmplanung beim ZDF sowie in Toronto, Brüssel  und Los Angeles gearbeitet. Michael war langjährig beim Kinowelt Filmverleih mit der Betreuung der Produktion und den Verleih für eine große Bandbreite von Filmen – von Arthouse bis Hollywood – wie Once, Helme Heines Mullewapp, The Fountain, Am Limit und Projekt Gold in München und Leipzig tätig. Er hat als Analyst und Concepter für Crossmedia an der Filmuniversität Babelsberg  „Konrad Wolf“ neue Formate entwickelt und Games konzipiert. Er war Projektleiter einer interaktiven Streaming-Plattform, gefördert vom Medieninnovationszentrum Babelsberg. Michael war Mitglied von mehreren Filmfestivaljuries, Experte beim Berlinale Talent Campus, hat u.a. Vorträge an der Filmuniversität Babelsberg, dem Eye Institute Amsterdam und in Cannes, Hamburg, Ludwigsburg, Liege, San Francisco, Xi'an und München gehalten und zum Thema Film, Transmedia und Games veröffentlicht. Michael hat mehrere Filme (Doku, Fiction, Animation), interaktive Formate und Webdokus konzipiert und produziert, die weltweit gezeigt und mehrfach Preise erhielten. Er ist u.a. Alumni von Closing the Gap, der MBS Multi Platform Business School, vom Pixel Lab und EAVE.
zu www.miriquidifilm.de

Michael Grotenhoff

Transmedia Produzent
Michael Grotenhoff studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Publizistik und Politik. Bevor er die Programmreform GbR mitbegründete, arbeitete er als TV-Autor und Redakteur unter anderem für ARD, Arte, 3sat und Spiegel TV.
Michael Grotenhoff war Mitbegründer von „Neues“ (3sat), einem der ersten Multimedia TV-Magazine, das sich mit den gesellschaftlichen und politischen Folgen der Digitalisierung auseinandergesetzte. Die Vernetzung der Welt durch moderne Informationstechnologien beobachtet er mit einem ausgeprägten Sinn für umwälzende Neuerungen. Der Krieg im Cyberspace fasziniert ihn in gleicher Weise wie die Entwicklungschancen Afrikas durchs Internet. Immer wieder ist er auf der Suche nach neuen Ideen.
Seit 2007 ist Grotenhoff Gesellschafter der Produktionsfirma filmtank und arbeitet als Autor und Produzent. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, das crossmediale Potenzial von dokumentarischen Stoffen auszuloten und arbeitet schwerpunktmäßig an der Entwicklung von 360-Grad-Geschichten. Neben „netwars  - out of CTRL“ betreute er ein weiteres internationales Crossmedia Projekt „Conquest of the World“ über die ersten Weltumsegler Sir Francis Drake und Ferdinand Magellan.
zu den Seiten von filmtank

Thomas Heise

Autor / Regisseur
Thomas Heise, geboren in Berlin, DDR. Nach einer Druckerlehre Regieassistent im DEFA-Studio für Spielfilme Potsdam-Babelsberg. Danach Studium an der HFF Postdam-Babelsberg (Konrad Wolf). Seit 1983 arbeitet er freiberuflich als Autor und Regisseur am Theater – oft mit Heiner Müller –, im Hörspiel- und Dokumentarfilmbereich. Bis 1997 Regisseur beim Berliner Ensemble. Seit 2001 Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg. Seit 2007 Professor für Film an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Derzeit Professor für Kunst und Film an der Akademie der Bildenden Künste, Wien.

Filme (Auswahl): „Wozu denn über diese Leute einen Film“ 1980 |  „Das Haus“ 1984 |  „Imbiß Spezial“ 1989/90 |  „STAU – Jetzt geht’s los“ 1992 |  „Neustadt (Stau – Der Stand der Dinge)“ 1999 / 2000 |  „Vaterland“ 2002 |  „Im Glück (Neger)“ 1999/2006 |  „Kinder. Wie die Zeit vergeht“ 2007 |  „Material“ 2009 | „Sonnensystem“ 2011 I „Die Lage“ (2012) I „Gegenwart“  (2012) I „Städtebewohner“ (2014)
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Rama Jarmakani

Rama Jarmakani, 30 years old, is a Syrian journalist. She is the creator of the "Bikaffy/ Enough" campaign, a group of Syrian “normal people and activists” who want to say "enough" for war in Syria. She is a member of the peace movement which is working to unify Syrian efforts to create a lobby to pressure the parties to the conflict in Syria in order to enter negotiations and stop the violence. Rama has produced programs for Al-Jazeera and was the producer of a program “Tale of Syria”, which was broadcast on Orient TV and won the silver prize at the Promax Media Festival in Dubai in 2010. She has also been a correspondent for BBC Radio Arabic. She lives now in Germany in Berlin and she worked for #MyEscape . and now she is making an internship with DW.

Michael Köppel

Kreativdirektor
Michael Köppel ist Inhaber und Kreativdirektor von vydy.tv | Redaktions- und Formatbüro München. Seit 2012 erfindet und produziert er gemeinsam mit Reinhard Röde und dem besten Team der Welt Formate für öffentlich-rechtliche Sender, Produktionsfirmen, Verlage und Unternehmen. Im Fokus steht dabei eine junge Generation anspruchsvoller Konsumenten - im Fernsehen und mehr noch im Internet. Googlen sie nach “Klub Konkret”, “Coming of Rage” oder “Was geht mich das an?”.

Die Produktionen von vydy.tv wurden mehrfach ausgezeichnet (Axel-Springer-Preis, Telekom-Medienpreis uvw.)
Vor der Gründung hat Michael Köppel bei unterschiedlichen Radio- und TV-Stationen als Autor, Redakteur und Moderator gearbeitet und eine Universität mit einem Magister in Politikwissenschaft, Geschichte und Volkswirtschaftslehre sowie vielen guten Stories im Gepäck verlassen.
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Laura Laabs

Regisseurin / Meisterschülerin
Laura Laabs geboren, erzogen, aufgewachsen in (noch Ost-) Berlin. Studierte Politik und Filmwissenschaft in Berlin und Potsdam, sowie Journalismus in Paris. Sammelte Erfahrungen in Bischkek, Brüssel und New York. Begann 2009 das Regie-Studium an der Filmuniversität "Konrad Wolf" und machte 2014 ihr Diplom. Seither ist sie Meisterschülerin.
Für ihren ersten Film “Enkel der Geschichte” erhielt sie den Preis für den “Innovativsten Kurzfilm” im internationalen Wettbewerb des Festivals “Visions du Réel” in Nyon. Für ihren zweiten Film “Volksbühne” erhielt sie den “Emerging Talent Award” bei der “b3 Biennale des bewegten Bildes” in Frankfurt am Main.

Sergei Loznitsa

Script writer / Director / Producer / Ukrainian film maker
He grew up in Kiev, and in 1987 graduated from the Kiev Polytechnic with a degree in Applied Mathematics. In 1987-1991 Sergei worked as a scientist at the Kiev Institute of Cybernetics, specializing in artificial intelligence research.
In 1997 Loznitsa graduated from the Russian State Institute of Cinematography (VGIK) in Moscow, where he studied feature film making. Sergei Loznitsa has been making documentary films since 1996, and he has directed 17 documentaries. Sergei Loznitsa’s montage film “Blockade” (2005) is based on the archive footage of besieged Leningrad.
Loznitsa’s feature debut “My Joy” (2010) premiered in the main competition at the Festival de Cannes, and was followed by “In the Fog”, which premiered in the competition of the 65th Festival de Cannes in May 2012, where it was awarded FIPRESCI prize. His latest film “The Event” is currently shown in German cinemas.
In 2013 Sergei Loznitsa launched a film production and distribution company ATOMS & VOID. Sergei continues to work in both documentary and feature genres.
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Thaïs Odermatt

Filmemacherin / Cutterin
Thaïs Odermatt absolvierte die Videoausbildung an der Hochschule Luzern, Design und Kunst. Seit 2009 arbeitet sie als freischaffende Filmemacherin an eigenen Filmen, Auftragsfilmen und Mithilfe bei verschiedenen Projekten u.a. beim Kinodokumentarfilm „Die Wiesenberger“ von ZEITRAUM FILM, als Editorin bei teamstratenwerth, Basel.
Mitglied Schweizerfilmakademie, Innerschweizer Filmfachgruppe (IFFG, 2011 - 2014), Verein Film Zentralschweiz.
Seit 2014 Masterstudium an der Filmuniversität Babelsberg, Konrad Wolf. Dort entstand ihr essayistischer Kurzfilm „Zufall“ (2015).
Seit 2006 Regie und Schnitt von Kurzfilmen, darunter „Wir Kinder von der Huob“ (2006), „Nid hei cho“ (2009) und „Kurt und der Sessellift“ (2012). Ihre Filme liefen auf zahlreichen Festivals und gewannen u.a. den Publikumspreis bei Upcoming Filmmakers, Luzern und den Bablesberger Media Prize.

Stefan Pannen

Regisseur / Autor / Produzent
Stefan Pannen ist Gründer und CEO mehrerer Filmproduktions-Unternehmen. Er studierte in München und besuchte dort die Deutsche Journalistenschule. Nach dem Fall der Berliner Mauer arbeitete er mit am Aufbau des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg (ORB) und machte als freier Journalist und Autor Filme für öffentlich-rechtliche und private Fernsehanstalten. 1995 gründete er seine erste eigene Produktionsfirma, das fernsehbüro.
2001 konzipierte er für arte die Serie „Zu Tisch“, die bis heute produziert wird. Er entwickelt fortlaufend neue Stoffe in den Bereichen Wissenschaft, Entdeckung und Zeitgeschichte. Im Jahre 2009 realisierte er als Regisseur und Produzent den Film „Where is the wall?“. Er produzierte den Dokumentarfilm „Kinshasa Symphony“ von Claus Wischmann und Martin Baer.
Gegenwärtig produziert er u.a. die Transmedia-Projekte „Worldwide Berlin“ (Webplattform und 3-stündiges TV-Event) und „Die Eroberung der Welt“ (2-teiliges Dokudrama und Game), das die Geschichte der ersten beiden Weltumsegler Ferdinand Magellan und Sir Francis Cook mit einer Mischung aus Reenactment und Animation erzählt, die ARD-Dokumentation „Wem gehört Berlin?“ sowie die Kino-Dokumentarfilme „Positiv bekloppt. Ein Jahr im Karneval“ (Regie: Claus Wischmann) und „Über alles. Berlin, die Liebe und der Tod“, einen 3D-Episodenfilm von Pepe Danquart, Nikolaus Geyrhalter, Peter Greenaway, Sandra Maischberger/Jan Kerhart und Marten Persiel.
Als Gründungsmitglied des Vereins DocImpact, setzt er sich dafür ein, Dokumentationen mit entwicklungspolitischen Inhalten in Schwellenländern zu verbreiten.
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Bert Rebhandl

freier Journalist / Übersetzer / Autor
Geboren in Oberösterreich. Lebt in Berlin. Studium der Germanistik, Kath. Theologie und Philosophie. Filmkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ/FAS). Texte für Der Standard (Wien), tip (Berlin), Frieze, Der Freitag u.v.a. Bücher über Orson Welles (2005), das Western-Genre (Herausgeber, 2008), die TV-Serie Seinfeld (2012). Herausgeber von Film/Arbeit. Texte, Dokumente und Arbeitsnotizen von Christoph Hübner und Gabriele Voss (Texte zum Dokumentarfilm, Band 16, Vorwerk8, Berlin 2014). Gemeinsam mit Simon Rothöhler und Ekkehard Knörer Herausgeber von CARGO Film Medien Kultur (Vierteljahresmagazin) und der Webseite www.cargo-film.de
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Simon Rothöhler

Juniorprofessor für Medientechnik und Medienphilosophie
an der Ruhr-Universität Bochum und Leiter des DFG-Projekts »Streaming History«. Mitgründer und -herausgeber von CARGO Film Medien Kultur, Texte u.a. für taz und Merkur. Schriften: Amateur der Weltgeschichte (diaphanes 2011), The Wing Wing (diaphanes 2012), High Definition. Digitale Filmästhetik (August Verlag 2013) und Über Thomas Heise (hg. gemeinsam mit Matthias Dell, Vorwerk8, Berlin 2014)
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Michael Scheuerl

Crossmedia / Game Designer
Nach dem Abitur studierte er Virtual Design an der FH Kaiserslautern. Dort begann er mit der Entwicklung von Videospielen für PC und Handy. Ab Oktober 2009  Studium der Interaktiven Medien Konzeption an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Sein Schwerpunkt lag auf den Bereichen Game Design und Konzeption von Anwendungen für neue Plattformen und Medienformate. In seiner Diplomarbeit konzentrierte er sich auf die Umsetzung nichtfiktionaler Inhalte in Spielen und anderen interaktiven Medien.
Seit Mai 2012 arbeitet er als Crossmedia- und Game Designer für filmtank in Berlin, um dort die richtige Symbiose aus dokumentarischen Inhalten und spielerischen Anwendungen zu finden.
Michael Scheuerl hat das Projekt „netwars“ (www.netwars-project.com) vollständig als Interaktions-Designer begleitet. Er ist hauptverantwortlich für die Graphic Novel App und das interaktive Zusammenspiel der verschiedenen „netwars“-Plattformen.
Sein zweites großes Projekt: „Conquest Of The Seven Seas“ (www.conquestofthesevenseas.com) ist ein internationales Crossmedia-Projekt über die ersten Weltumsegelungen von Ferdinand Magellan und Sir Francis Drake (zweiteiliges TV-Dokudrama, Interaktives Logbuch und Online-Strategiegame). Das Projekt hatte Ende September 2014 Premiere auf ARTE. Michael Scheuerl hat federführend das Strategiespiel und das interaktive Logbuch entwickelt.
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Andreas Christoph Schmidt

Autor / Regisseur / Produzent
Andreas Christoph Schmidt studierte Geschichte, Slawistik und Philosophie in Hamburg und Münster und war ab 1985 Stipendiat am Gerassimow-Institut für Kinematographie in Moskau.
Aufgrund seines biografischen Werdegangs stehen in Schmidts Dokumentationen historische Personen und Schauplätze im Zentrum, die trotz der hohen Emotionalität der Bilder eine Außenansicht auf die Vielfältigkeit des ambivalenten deutsch-russischen Verhältnisses vermitteln wollen. Neben der Fokussierung auf die Thematik der Russischen Avantgarde drehte Schmidt zahlreiche weitere Dokumentationen. Dabei erstreckt sich das Spektrum von biografischen Arbeiten beispielsweise über Gottfried Benn und Alexander Solschenizyn, der Dokumentation über Hiroshima, dem historischen Erbe des Konzentrationslagers Auschwitz, Facetten der Biografie Bertolt Brechts bis hin zur Rekonstruktion der Ereignisse des Volksaufstandes in der DDR vom 17. Juni 1953. Seit der Gründung der Schmidt & Paetzel Fernsehfilme GmbH im Jahre 2003, produziert er seine Filme selbst. Außerdem engagiert sich Schmidt in der Nachwuchsförderung. Unter anderem nahm er 2006 einen Lehrauftrag an der Europa-Universität Viadrina an.
Seine Produktionen wurden mehrfach ausgezeichnet. 2007 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis.
zu den Seiten von Schmidt & Paetzel

Dietrich Schubert

Fotograf / Filmemacher
Geboren in Görlitz, Schlesien. Aufgewachsen im Allgäu und Rheinland. Zwei Jahre zur See gefahren. Fotografenlehre. Kamera- und Regieassistenz. Seit 1968 freier Filmemacher und Fotograf. Eigene Filmproduktion. Über 70 Filme für Fernsehen und Kino, u.a. „Unterwegs als sicherer Ort“ (1997). Schwerpunkte der filmischen Arbeit waren u.a. die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit, das Ruhrgebiet, die Eifel, die Geschichte dieser Region auf deutscher und belgischer Seite und die Wüsten Nordafrikas. Das besondere Interesse in allen Filmen gilt den Menschen.
Seit den Dreharbeiten zum Film „KÖLN 5 Uhr 30 / 13 Uhr 30 / 21 Uhr 30“, dessen Ausgangspunkt der Bildband Köln 5 Uhr 30 des bekannten Fotografen Chargesheimer war, verstärkte Hinwendung zur Fotografie und Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen.
Seit 2012 Intensivierung der Vorführungen eigener Dokumentarfilme im deutsch-belgischen Grenzgebiet in Zusammenarbeit mit Kinos und Kulturinitiativen.
Lebt in Kronenburg/Eifel.
Adolf-Grimme-Preis (1981) für „Steck lieber mal was ein“, Preis der deutschen Filmkritik (1981), 1. Preis beim Wettbewerb der TV-Regionalprogramme (1985) für „Mögen die Eichen nach uns wachsen“, 1991 Filmpreis des Landes Rheinland-Pfalz (1991) für „Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen oder Wie die Juden in der Eifel in die Freiheit kamen“, Horst-Konejung-Preis (2008).
zu www.schubertfilm.de

Marcus Seibert

Freier Drehbuchautor / Schriftsteller / Übersetzer
Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik in Aachen, Köln und Paris. In den 90ern Autor für verschiedene Kinderfernsehserien u.a. „Käpt'n Blaubär“, „Rudi der Rabe“, „Tiger und Toni“.
Diverse Seriendrehbücher, u.a. 50 Folgen „Lindenstraße“, „15 Meter“ (Kurzfilm Erkan Gündüz, 2009) „Wir Monster“ (mit Sebastian Ko, 2014).
Diverse Printveröffentlichungen, u.a. Übersetzungen von Texten von Eric Rohmer, zuletzt Übersetzung Max Ophüls, Spiel im Dasein. Eine Rückblende. Derzeit verschiedene Filmprojekte, Erzählungen. Mitherausgeber der Filmzeitschrift Revolver.
zu www.marcus-seibert.de

Christoph Weber

Journalist / Autor / Regisseur / Producer
Nach dem Abschluss seines Studiums der Theater-, Film-, Fernsehwissenschaft in Köln startete Christoph Weber als TV-Journalist für öffentlich-rechtliche Programme. 1996 wechselte er ins Marketing des ZDF, wo er als Redakteur in der On-Air-Promotion für diverse TV-Kampagnen zuständig war. Seit 2001 arbeitet er als freier Autor und Regisseur für Dokumentationen.
Als einer von 15 europäischen Regisseuren wurde Christoph Weber 2003 ausgewählt, um an der Discovery Campus Master School teilzunehmen, einer einjährigen Fortbildungsinitiative, die Filmemacher für den internationalen Markt ausbildet.
Während seiner mittlerweile zwanzigjährigen Karriere gewann Christoph Weber zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis 2015 für „Akte D“, und erwarb sich einen exzellenten Ruf als historisch-investigativer Filmemacher. Darüber hinaus arbeitet er als Trainer und Coach für die ARD.ZDF medienakademie.
zu www.taglichtmedia.de

Michael Wende

Regisseur, Autor und Motion Designer
Sein Debütfilm "Der Taktstock" - ein Hybridfilm aus Dokumentation und Animation - wurde weitweit mit Preisen ausgezeichnet. Anfangs als Filmemacher für die BR-Sendung "on3-Südwild" tätig, produzierte er später mit der Berliner Produktionsfirma AVE Dokumentarfilme für 3sat und den BR sowie Kurzfilme für die Berliner Philharmoniker. Vor zwei Jahren ht er mit seiner Frau eine eigene Firma gegründet. Seitdem ist er dem Dokumentarfilm-Genre treu geblieben und produziert zudem Motion Graphics für Filmprojekte in Zusammenarbeit mit Produktionsfirmen aus ganz Deutschland. Dieses Jahr erhielt er zusammen mit seiner Frau sowie den Autoren und Regisseuren der vierteiligen Doku-Serie "Kunst und Verbrechen" (ZDF/3sat 2015) den Publikumspreis der Marler Gruppe.

Fritz Wolf

freier Journalist für Printmedien und Hörfunk
Sein Fachgebiet sind Medien und Fernsehkritik. Autor Print für epd-medien, message, Mitbestimmung, M, VDI-Nachrichten. Autor Hörfunk für WDR und DLF. Seminare und Workshops zum Dokumentarfilm für den WDR (Redaktion „die story“), arte, rbb, Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.
Jury-Mitglied: Grimme-Preis, Duisburger Filmwoche, Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis.
Lehraufträge an den Universitäten Marburg und Dortmund. Dozent in der journalistischen Weiterbildung seit 1993 im Journalistenzentrum Haus Busch, Hagen.
Erhielt 2000 den Bert Donnepp-Preis für Medienpublizistik.
Autor der Studien Alles Doku – oder was? (2003), Trends und Perspektiven für die dokumentarische Form im Fernsehen (2005), Formatentwicklung im politischen Fernsehjournalismus (2006), Salto Lokale. Zur Lage des Lokaljournalismus (2010), Wa(h)re Information. Interessant geht vor relevant (2011) und Im öffentlichen Auftrag - Selbstverständnis der Rundfunkgremien, politische Praxis und Reformvorschläge (2013). Mitautor Am Puls der Zeit. 50 Jahre WDR (2006). Betreibt seit 2014 einen Blog „für Freunde des dokumentarischen Films“
zu www.wolfsiehtfern.de.

Ana Zirner

Regisseurin
nach dem Studium der Islam- und Politikwissenschaften an der FU Berlin studierte Ana Zirner bis 2008 Filmregie in Berlin und bis 2012 Theaterregie an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der RESAD in Madrid.
Für ihr Diplomprojekt in Theaterregie "frühling und hoffnung" erhielt sie 2012 den Folkwang-Preis für darstellende Künste. Die Produktion wurde auf zahlreiche internationale Festivals eingeladen und bei dem "Körber-Studio Junge Regie 2012" am Thalia Theater in Hamburg präsentiert.
Ana Zirner ist auch als Kulturmanagerin tätig und Mitglied verschiedener internationaler Netzwerke. 2013 arbeitete sie im künstlerischen Leitungsteam von PATHOS München. 2014 war als persönliche Referentin des Intendanten Johan Simons an den Münchner Kammerspielen beschäftigt. 2016 ist sie Stipendiatin des Internationalen Forums beim Berliner Theatertreffen.

Die AG DOK WEST, Docfest on Tour und die dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW laden ein:

DokFilmWerkstatt Monschau

vom 6. bis 8. Oktober 2017
in der Schlosskapelle Monschau
Auf dem Schloss 5,
52156 Monschau

Liebe Filmschaffende, FreundInnen, Interessierte,
Wir laden euch alle herzlich zur DokFilmWerkstatt in Monschau ein.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Symposium

Das NRW-Filmerbe
Archivierung, Digitalisierung und Veröffentlichung

26. / 27. April 2017, Filmforum NRW, Köln

Programmflyer

Ergebnisse Online: Die Tonaufnahmen der Vorträge und Panels, die Zusammenfassung des Symposiums von Marcus Seibert sowie die politischen Forderungen zum NRW-Filmerbe.
Gibt es ein NRW-Filmerbe? Reicht es nicht, wenn die Erhaltung des deutschen Filmerbes vor allem auf der Bundesebene diskutiert und organisiert wird?

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Neuerscheinung Band 19

Raymond Depardon
IRRFAHRT

aus dem Französischen von Marcus Seibert

Depardon begibt sich auf eine ungewöhnliche Reise, ohne Ziel und ohne geplantes Projekt, auf der Suche nach einem für ihn akzeptablen Ort. Er wählt einen Fotoapparat und eine Optik aus, und entscheidet sich - anders als die klassischen Regeln der Fotografie - dafür, den Horizont seiner Bilder stets in die Bildmitte zu nehmen und nur im Hochformat zu fotografieren.

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Neuauflage im Neusatz

Serge Daney
Von der Welt ins Bild

 Augenzeugenberichte eines Cinephilen

Hg. von Christa Blümlinger
Aus dem Französischen von Christa Blümlinger, Dieter Hornig und Silvia Ronelt

Berlin 2000, 2016 280 Seiten, € 24,-

ISBN 978-3-930916-26-9 wieder neu aufgelegt

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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Video-Dokumentation

Bilderströme

Die Video-Dokumentation des Symposiums ist online. Außerdem online sind Presseecho und Fotos der Veranstaltung. Zum Abspielen der Videos bitte auf die großen Bilder klicken.

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