Neuerscheinung Band 20,

Buchcover Band20 k

Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

Vor dem Hintergrund einer offenbar unentrinnbar mit Machtmechanismen und Erkenntnisansprüchen verknüpften Sichtbarkeit diskutiert der Band "Sichtbar machen. Politiken des Dokumentarfilms" grundlegende Fragen und Problemlagen. Sie betreffen mediale Aspekte wie Bild, Stimme und Sprache ebenso wie die strategischen Dispositive des Bezugs zur Realität sowie der stets instabilen, dafür umso dynamischeren Wahrheitsproduktion im Dokumentarfilm.
Insbesondere werden dabei dokumentarische Verfahren in den Fokus gerückt, die eine politisch verstandene Sichtbarkeit erst herstellen und zugleich in Frage stellen. Sichtbarkeit wird von diesen Verfahren nicht einfach als empirische Eigenschaft von Gegenständen verstanden. Vielmehr erzeugen sie komplexe Beziehungen zwischen dem Sichtbaren / Sagbaren und dem Unsichtbaren, den Sphären der Worte, Dinge und Körper, den Gesten der Disjunktion und jenen der Verbindung, den Praktiken der Erfassung von Gegenwart und der Erinnerung.

Sichtbar machen. Politiken des Dokumentarfilms.
Hg. von Elisabeth Büttner, Vrääth Öhner, Lena Stölzl
Band 20, Texte zum Dokumentarfilm
Hg. von der dfi-Dokumentarfilminitiative,

AutorInnen: Emmanuel Alloa, Hito Steyerl, Tobias Hering, Anke Zechner, Julia Bee, Ute Holl, Karin Harrasser, Valentin Mertes, Britta Hartmann, Ulrich Meurer, Nanna Heidenreich, Guido Kirsten, Bastian Blachut, Eva Hohenberger und Lena Stölzl, Vrääth Öhner.

6 Kapitel:

  • BILD: WARTEN, ENTFERNEN
  • STIMME: ERMÄCHTIGEN, UNTERBRECHEN
  • VERFAHREN. MISCHEN, UNTERSCHEIDEN
  • FIKTION: HERVORBRINGEN, BESTREITEN
  • REALITÄT: SPIELEN, RISKIEREN
  • REGIME: ERFASSEN, FREISETZEN

isbn: 978-3-940384-96-6
ca. 270 Seiten, BR, zahlr. Abb, s/w
EUR 24 /SFr 37.70

Publikation gefördert von

MinisteriumfuerKulturundWissenschaftNRW

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

Weiterlesen...

Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

Weiterlesen...

Neuerscheinung Band 20,

Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

Weiterlesen...

Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

Weiterlesen...