Band 9

Die Gegenwart der Vergangenheit

Dokumentarisch arbeitenDokumentarfilm, Fernsehen und Geschichte

Hg. von Eva Hohenberger und Judith Keilbach
Berlin 2003, 280 Seiten, € 19,--

ISBN 3-930916-63-0

Mit Beiträgen von Christa Blümlinger, Lorenz Engell, Eva Hohenberger, Judith Keilbach, Gertrund Koch, Michèle Lagny, Sylvie Lindeperg,  Jacques Rancière, Robert Rosenstone, Shawn Rosenheim,  Vivian Sobchack, Linda Williams, Hayden White.

Inhalt

  • Zum Verhältnis von Dokumentarfilm, Fernsehen und Geschichte
  • Wahrheit, Geschichte und der neue Dokumentarfilm
  • Film und die Anfänge postmoderner Geschichte
  • Filmische Verwendungen von Geschichte, historische Verwendungen des Films
  • Modalitäten historischer Diskursivität im Archivkunstfilm
  • Verfestigung und Verflüssigung von Geschichte
  • REPRISE (1996) von Hervé Le Roux
  • Historischer Film und Geschichtsdarstellung im Fernsehen
  • Televisuelle Montage und historisches Bewusstsein
  • Zur Inszenierung von Zeitzeugen in bundesdeutschen Fernsehdokumentationen
  • Errol Morris und die Dokumentation der Zukunft
  • Das Ereignis der Moderne
  • Nachstellungen? Film und historischer Moment
  • Die Geschichtlichkeit des Films
  • Historiographische Technik und kinematographischer Geist

Dieses Buch stellt eine grundlegende Publikation zum Verhältnis von Geschichte und Dokumentarfilm dar. Es bietet im theoretischen Bereich einen guten Überblick über neue Ansätze der postmodernen Medientheorie in den 1990er Jahren, die anhand einiger Fallstudien konkretisiert werden.
(Kay Hoffmann für H-Soz-u-Kult)

 Leseprobe

 

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Ankündigung

Ein Jahrhundert Ophüls – Filmgeschichte von Max Ophüls bis Marcel Ophüls

Symposium vom 13. -17. November 2017 in der FH Dortmund und der KHM Köln

Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

 

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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