LaDOC Lectures 2015 SpezialTo see kk

Dokumentarfilme aus Israel

Doppelfeature mit Werkstattgespräch und Branchentreffen

20. Dezember 2015, 11.00
Filmhauskino Köln, Maybachstr. 111, 50670 Köln

Israel gehört zu den Ländern, wo sowohl Männer als auch Frauen Wehrdienst ableisten müssen. Gewalt gehört zum Alltag.

TamarYarom kkIn „To See If I’m Smiling“ befragt Regisseurin Tamar Yarom israelische Soldatinnen zu ihren Erfahrungen im Wehrdienst. Subtil entwickelt der Film ein Bild von der Veränderung, welche die Frauen während der Zeit in der Armee erleben, und die sie am Ende mit der ganzen Härte der individuellen Erfahrungen isoliert zurücklässt.

One day after peace Robyn DamelinMiri und Erez Laufer begleiten in „One Day After Peace“ ihre Protagonistin Robyn Damelin auf ihrem Weg, den Tod ihres Sohnes, der als Soldat einem Attentat zum Opfer fiel, zu überwinden. Auf der Suche nach Versöhnung reist sie zurück in ihr Geburtsland Südafrika, um dort zu erfahren, wie Opfer und Täter unterstützt durch die Arbeit der „Truth and Reconciliation Committees“ versuchen, den Hass des Apartheitsregimes hinter sich zu lassen. Dabei konfrontiert sie sich selbst schonungslos mit ihrem eigenen Schmerz und den Grenzen des Vergebens.

Mit einem Doppelfeature mit diesen zwei außergewöhnlichen israelischen Dokumentarfilmen geht die Kinoprogrammreihe „LaDOC Lectures 2015" zum Thema "Gewalt" am 20. Dezember im Filmhaus Kino, zu Ende.

In dem von den Regisseurinnen Bettina Braun und Monika Pirch (LaDOC) moderierten Publikumsgespräch mit den Gästen Tamar Yarom und  Robyn Damelin geht es um Fragen nach der Arbeitsweise und den Produktionsbedingungen sowie dem Umgang mit der Realität vor und hinter der Kamera vor dem Hintergrund der politischen Situation im Land. Im Anschluss Branchentreffen, Teilnahme auf Einladung.

Gäste und Filme
Regisseurin Tamar Yarom – „To See If I’m Smiling“ (Israel 2007) 
Protagonistin Robyn Damelin aus „One Day After Peace“ (Israel/Südafrika 2012)
Moderation: Bettina Braun und Monika Pirch (LaDOC)

Anmeldung: Doppelfeature mit Werkstattgespräch
Filmhauskino Köln, Maybachstr. 111, 50670 Köln
Eintritt (mit Imbiss): 9,50 €, erm. 6,50 €
Reservierung empfohlen.
Anmeldung online hier
Einlass ab 9.30 Uhr. Bitte holen Sie Ihre Karten verbindlich bis 10.30 Uhr ab!
Restkarten werden ab 10.30 Uhr verkauft.
Zum Einlass bitte gültigen Ausweis mit Lichtbild vorzeigen.

Branchentreffen (auf Einladung)
Anmeldung dafür direkt bei bei Elfriede Schmitt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen unter:
www.ladoc.de
www.facebook.com/ladocfilmnetzwerk

Eine Veranstaltung von LaDOC in Kooperation mit CoPro-Documentary Marketing Foundation.
Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und Stadt Köln, Kulturamt.
Mit freundlicher Unterstützung der Filmstiftung NRW und der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW sowie Gruber’s Restaurant, tanmedia und Medienpartner choices.

LadocLogos

 

 

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,

Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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