Symposiumdfi 15-Augenbild

Das dokumentarische Porträt // Annäherungen, Widersprüche, state of the art

8. und 9. Oktober 2015, Filmforum NRW, Köln

Die Video-Dokumentation, Fotos und ein Presseecho des Symposiums sind online.
Das Porträt einer Person - ihrer Situation, ihres Werks und/oder ihrer Geschichte - gehört zu den populärsten dokumentarischen Formen. Mit Blick auf einige der zahlreichen Kinoproduktionen der letzten Jahre fragt das dfi-Symposium nach Grundlagen und Mitteln der filmischen Menschenschilderung, die aktuell angewendet werden.

Wie nähern sich Filmemacher_innen mit welcher Haltung und Fragen den Porträtierten an? Gibt es noch so etwas wie die Ent-Deckung der „inneren Wahrheit“ einer Person, die das Publikum in der Regel vom Porträt erwartet? Gleicht ein dokumentarisches Porträt heute nicht eher der Suche nach einem Phantom bzw. konstruiert eine Identitätsillusion? Oder aber betreibt es – im Gegensatz dazu -  ziemlich offen Imagewerbung für Werke und Produkte der Porträtierten oder deren Rechtevermarkter?
Wie lässt sich der Herstellungskontext eines Porträts filmisch kennzeichnen? Und wie gehen die Filmemacher_innen mit den Porträtierten um?
Zwischen den widersprüchlichen Positionen: den positiven Repräsentationswünschen der einzelnen Porträtierten, den Erwartungen des Publikums an ein filmisches Porträt und der Absicht der Filmemacher_innen, ein eigenständiges Werk  zu schaffen, stellen wir Lösungen, Wege und Entdeckungen vor – in Werkstattberichten, Gesprächen, Diskussionen und Exkursen in andere Künste.

Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW
Petra L. Schmitz
Im Mediapark 7
50670 Köln
fon 0221 170 66 508
fax 0221 170 69 021
dfi@filmbuero-nw.de

Idee/Konzept
Petra L. Schmitz
Organisation
Gudrun Parzich
Presse
Stefanie Görtz
Beratung
Fosco Dubini, Christoph Hübner, Dr. Eva Hohenberger, Meike Martens, Werner Ruzicka, Dr. Gabriele Voss

Veranstaltungstage
Do 08. Oktober 2015 10.30 - 21.00 Uhr
Fr 09. Oktober 2015 10.00 -18.00 Uhr

Teilnahmegebühr
beide Tage 30 €; ermäßigt 20 €
Do 20 €; ermäßigt 15 €
Fr 20 €; ermäßigt 15 €
Die Teilnahmegebühr wird vor Ort entrichtet.
Ermäßigung für Studierende, Mitglieder des Filmbüro NW und der AG DOK

Programm online

Veranstaltungsort
Filmforum NRW im Museum Ludwig
Bischofsgarten 1
50667 Köln

Anfahrt
Hauptbahnhof Köln für alle Bundesbahn-Züge und
U-Bahnen in Köln sowie vom Flughafen Köln-Bonn, Terminal 2 mit den  S-Bahn-Linien S 13 und S 19 (Fahrzeit etwa 15 Min.)

Veranstalter

 

dfi filmbuero klein

 

   

gefördert von

 

100720-logo mfkjks-10pt sw

Medienstiftung

   

mit freundlicher Unterstützung der

 

AG DOK - LOGO

 

 

 

Veranstaltungsankündigung

Kraftfelder

30.11 - 2.12.2017 in Köln

2017 will LaDOC unter dem Begriff
Kraftfelder über die Strahlkraft künstlerischer Impulse nachdenken. Dabei geht es sowohl um individuelle Positionen, als auch um konkrete Arbeitszusammenhänge, Projekte und Netzwerke.

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Neuerscheinung Band 20,

Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt." Gilles Deleuze zufolge zeigt sich das Verhältnis von Bild und Welt vielgestaltig. Dieser Heterogenität entsprechend lassen sich die dokumentarischen Formen des Sichtbarmachens deuten. Zum Kernbestand dokumentarischer Ästhetik wie dokumentarischer Politik gehört es, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo sie zuvor fehlte.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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