Das dokumentarische Porträt

Referent_innen und Moderator_innen

Marc Bauder
Corinna Belz
Udo Bremer
Annika Cramer
Lutz Dammbeck
Fosco Dubini
Anna Hepp
Solveig Klaßen
Joachim Kühn
Andrea Roggon
Prof. Dr. Sabine Rollberg
Petra L. Schmitz
Birgit Schulz
Petra Seeger
Marcus Seibert
Burkhard Spinnen
Prof. Dr. Kerstin Stutterheim
Andres Veiel
Fritz Wolf

Marc Bauder

Regisseur, Drehbuchautor, Produzent (*1974 in Stuttgart). BWL-Studium in Köln, St. Gallen und New York. 1999 Gründung der Produktionsfirma "bauderfilm". 2001-2004 Studium an der HFF Konrad Wolf, Potsdam-Babelsberg. Seine Filme konzentrieren sich vor allem auf gesellschaftliche und politische Themen.
Filme (Auswahl): „grow or go – Die Architekten des Global Village“ (2003), „Jeder schweigt von etwas anderem“ (2006), „Das System“ (2011), „Master of the Universe“ (2013).
Auszeichnungen/Nominierungen (Auswahl): Preis der deutschen Filmkritik 2013 - Hauptpreis der Jury, Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2014, Juryspezialpreis FIDFDH Paris 2014, „Master of the Universe“ wurde 2014 beim Europäischen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet; 2015 beim Deutschen Dokumentarfilmpreis in Ludwigsburg erhielt Marc Bauder den Förderpreis des Haus des Dokumentarfilms.
Zum Interview mit Marc Bauder

Corinna Belz

Autorin, Regisseurin, Produzentin (*1955 in Marburg). Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte in Köln, Berlin und Zürich. Abschluss mit einer Magisterarbeit über die Dokumentarfilme Peter Nestlers. Nach zahlreichen Dokumentationen und Dokumentarfilmen (u.a. „Leben nach Microsoft“ (2001, zusammen mit Regina Schilling), „Ein wunderbares Amerika“ (2002), „ Das Kölner Domfenster“ (2007) und der Mitarbeit an Serien für verschiedene deutsche Fernsehsender (WDR, ARTE, BR, SWR, RBB, MDR) verantwortete sie Buch und Regie bei dem Kinodokumentarfilm „ Gerhard Richter Painting“.
Der Film wurde über neun Monate lang in deutschen Kinos gezeigt und erreichte 100.000 Zuschauer. In den USA erntete „ Gerhard Richter Painting“ großes Lob bei der Kritik. Er lief neun Wochen in New York und landesweit in 68 amerikanischen Städten.
2012 erhielt „Gerhard Richter Painting“ den Deutschen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm.
Ein Kinodokumentarfilm über den Schriftsteller Peter Handke und ein abendfüllender Film in Zusammenarbeit mit dem Künstler Hans-Peter Feldmann sind in Produktion.
Zum Interview mit Corinna Belz

Udo Bremer

Redakteur und Produzent. Geboren in Essen; studierte von 1984 bis 1990 Romanistik, Skandinavistik und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Im März 1991 trat er in die Spielfilmredaktion des ZDF ein. Seit März 1993 ist er Redakteur in der Filmredaktion 3sat/zdfkultur. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen die Auswahl und Planung von Spielfilmen und die Betreuung von Dokumentarfilmproduktionen.
Redaktion u.a. bei „Prüfstand 7“ (2001/2002) „Zeit ohne Eltern“ (2005), „Kein Ort“ (2008), „Die Frau mit den fünf Elefanten“ (2009) „The Look – Charlotte Rampling“ (2011), „Beyond Punishment (2010-2014), „Roland Klick- The Heart is a Hungry Hunter“ (2012/2013).

Annika Cramer

(*1988 in Hachenburg). Studierte North American Studies und Comparative Literature mit dem Schwerpunkt Filmwissenschaften an der Universität zu Köln und der University of Rochester in Rochester, NY. 2013 und 2014 Lehrbeauftrage des Englischen Seminars I an der Universität Köln. Seit Dezember 2014 ist sie dort wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sammelte 2013 als Mitarbeiterin bei mindjazz pictures erste Erfahrungen im Bereich des Dokumentarfilms. Nachdem sie im September 2014 an der Durchführung des Europäischen Symposiums „Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche“ mitgearbeitet hat, unterstützt sie die dfi weiterhin inhaltlich.

Lutz Dammbeck

Bildender Künstler, Filmemacher (*1948 in Leipzig) absolvierte eine Ausbildung als Schriftsetzer und studierte 1967 bis 1972 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Nach seinem Dienst bei der Nationalen Volksarmee arbeitete er als freier Maler und Grafiker.
Seit 1976 realisierte er als Autor, Regisseur und Produzent verschiedene Animations- und Experimentalfilme für die DEFA. 1977 begann er mit der Arbeit am "Herakles Konzept", einem Gesamtkunstwerk, das verschiedene Medien wie Installationen, Malerei, Collagen, Texte und Film vereint.
Er gründete 1990 seine eigene Filmproduktion und produzierte Dokumentarfilme wie „Zeit der Götter" (1992) über Arno Breker, „Das Meisterspiel" (1998), „Das Netz“ (2003) und zuletzt „Overgames“ (2015). 2000 baute er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden die „Projektklasse neue Medien" auf.
1998 erhielt er die "Silberne Taube" des 41. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm sowie 1999 den "William Dieterle Filmpreis" der Stadt Ludwigshafen für den Film "Das Meisterspiel", 2004 den "European Media Award" des European Media Art Festival Osnabrück für den Film "Das Netz" und 2005 den "Käthe-Kollwitz-Preis" der Akademie der Künste sowie den "Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst" der DEFA-Stiftung.

Prof. Fosco Dubini

Autor, Produzent und Regisseur (*1954 in Zürich). 1975 bis 1981 Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln.
Seit 1977 Mitglied des Filmkollektivs Zürich, mit dem er auch seinen ersten Dokumentarfilm „Gösgen – Ein Film über die Volksbewegung gegen Atomkraftwerke“ realisierte. 1979 wurde Dubini Redakteur der medientheoretischen Zeitschrift Zelluloid; er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Kölner Filmhauses.
Bei seinen Filmen arbeitete er fast immer in Co-Regie mit seinem Bruder Donatello.
Neben seiner Arbeit als Filmemacher war Fosco Dubini von 1991 bis 2006 Dozent an der ESAV (Ècole Supérieure d’Art Visuel) in Genf. Seit 2010 ist er Professor an der Fachhochschule Dortmund.
Filmografie (Auswahl): „Klaus Fuchs – Atomspion“ (1990), „Jean Seberg – American Actress” (1994/1995), „thomas pynchon – a journey into the mind of [p.]” (2000/2001), „Hedy Lamarr – Secrets of a Hollywood Star” (2004-2006), „Die innere Zone“ (2011-2014).
Auszeichnungen (Auswahl): „Klaus Fuchs – Atomspion“ (1990) wurde 1991 mit dem Bayerischen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Zum Interview mit Fosco Dubini

Anna Hepp

Regisseurin (*1977 in Marl). 1996-1998 Studium der Dipl. Pädagogik und Philosophie an der Universität Essen. Von 1998-2008 als Fotografin bei K+S Foto-und Videoproduktion GmbH Essen tätig.
Ab 2003 Studium Film/Fernsehen und Kunst an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). 2009 Diplom mit Auszeichnung im Fach Audiovisuelle Medien. Im April 2012 Artist in Residence-Stipendium des Goethe-Instituts in Porto Alegre Brasilien. Bis heute freiberufliche Tätigkeit im Bereich Fotografie, Video und Film.
Filmografie (Auswahl): “To the old people of Porto Alegre” (2015), “Ich möchte lieber nicht“ (2012), „Rotkohl und Blaukraut“ (2011), “Ein Tag und eine Ewigkeit“ (2009)
Auszeichnungen (Auswahl): Évora International Short Film Festival FIKE Portugal 2010, Beijing Student Film Festival 2009,  Internationales Kurzfilmfestival Hamburg 2010, 7th L‘Inconnu Festival, Paris 2010 und MIT European Short Film Festival, Boston 2010. Zudem wurden „Ich möchte lieber nicht“ und „ Ein Tag eine Ewigkeit“ von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit den Prädikaten „wertvoll“ bzw. „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. „Rotkohl und Blaukraut“ feierte seine Premiere auf der Berlinale 2011.
Zum Interview mit Anna Hepp

Solveig Klaßen

Regisseurin, Drehbuchautorin, Dozentin (*1969 in Heide). Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Während des Studiums als freie Cutterin bei Deutsche Welle TV tätig, von 2001 bis 2003 DAAD Stipendiatin, Postgraduierten-Studium an der Filmakademie Peking.
2003 übernahm sie die Organisation von „Hollywood in Nigeria'', ein Projekt des Theaters Hebbel am Ufer in Kooperation mit dem Internationalen Forum Junger Film und der dffb. Seit 2004 Vorträge zum chinesischen Film und Jurytätigkeiten sowie künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) im Bereich Film/Dokumentarfilm.
Filmografie (Auswahl): „Jenseits von Tibet“ (1998-2000), „Mein Vater, seine Familie und ich“ (2001), „My camera doesn’t lie” (2002-2003), “Silver Girls” (mit Alice Agneskirchner 2003/2004), „Qi – auf den Spuren chinesischer Heilkunst“ (2008), „YOGA!  Die Kunst des Lebens“ (2011).
Auszeichnungen (Auswahl): Bayerischer Dokumentarfilmpreis 2000 - Preis der Jugendjury, Sonderpreis der Jury beim Filmfestival Graz und Nominierung für den Joris Ivens Award, International Documentary Filmfestival Amsterdam (IDFA).

Joachim Kühn

Verleiher und Kinobetreiber (*1961). Studium der Philosophie, Germanistik und Soziologie in Münster und Köln. 1986 bis 1996 Arbeit beim Videokunstverlag 235 MEDIA. Gründungsmitglied Filmclub 813 in Köln 1991. Zwischen 1993 und 1997 übernahm er die Programmierung des Stadtgartenkinos.
Neben Konzert- und Recording Management für Sequentina, Ensemble für mittelalterliche Musik, hat er in den Jahren von 1992 und 1998 die Produktion und Produktionsleitung für zahlreiche Theaterproduktionen in Deutschland und Luxemburg übernommen.
1996 gründete er den Real Fiction Filmverleih. Joachim Kühn wirkte beim Aufbau und der Programmierung des Filmhaus Kino Köln mit und hat dies von 2005-2006 auch betrieben. Seit 2003 ist er Mitbetreiber des Filmkunstkinos Filmpalette Köln und Vorstandsmitglied der AG Verleih. Zusammen mit Dirk Steinkühler ist er Regionalsprecher NRW der AG Kino/Gilde.

Andrea Roggon

Freie Regisseurin (*1981 in Überlingen) sammelte nach dem Abitur Filmerfahrung durch Praktika und Jobs als Kamera- und Produktionsassistentin beim SWR und bei Filmproduktionen. Von 2003 bis 2010 studierte sie Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2006-2007 Stipendium zum Studium an der Escuela International de Cine y TV auf Kuba. 2010 schloss sie ihr Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg ab.
Neben einigen Kurzfilmen und mittellangen Filmen entstanden während des Studiums ihre zwei abendfüllenden Dokumentarfilme „Enrique y Judita“ und „Soy libre – Ich bin frei“, die weltweit auf renommierte Festivals eingeladen wurden. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der künstlerische Dokumentarfilm. Von 2008 bis 2011 entwickelt sie in der Gruppe ‚Freie Geschichten’ neue Konzepte, um sehenswerte Filme auch zu den Menschen zu bringen, die diese sonst nicht zu sehen bekämen. 2011 gründete sie die "Ama Film GmbH", die sie seit 2013 zusammen mit Ulla Lehmann führt. „Mülheim Texas – Helge Schneider hier und dort“ ist der erste abendfüllende Film der "Ama Film GmbH".
Zum Interview mit Andrea Roggon

Prof. Dr. Sabine Rollberg

Redakteurin, Professorin (*1953 in Freiburg). Studium der Geschichte, Germanistik und politischen Wissenschaften an den Universitäten Freiburg und Bonn. Nach einem Volontariat beim WDR Köln und ihrer Promotion in neuerer Literaturwissenschaft erhielt sie 1986 ein Forschungsstipendium der Nieman-Foundation der Universität Harvard. Sie arbeitete als Redakteurin, Chefredakteurin bei Arte, als Moderatorin und Korrespondentin. Seit 2008 ist sie Redaktionsleiterin bei WDR/ARTE und hat eine Professur an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) inne. Seit 2014 ist sie zudem in dem Beirat Liberal Arts & Sciences der Albert–Ludwigs-Universität Freiburg. Von ihr wurden zahlreiche Artikel in verschiedenen Zeitungen wie der Frankfurter Rundschau, Badische Zeitung, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Vogue, Der Feinschmecker und Merian veröffentlicht.
Die von Sabine Rollberg betreuten Filme wurden mit vielen nationalen wie auch internationalen Preisen ausgezeichnet; diese reichen u.a. vom Bundesfilmpreis („Fluss der Zeit“ 2003) über den Adolf-Grimme-Preis und den Europäischen Filmpreis („Darwins Nightmare“ 2004) zu Menschenrechtspreisen ( „Lost Children“ 2005, „Jagd nach Gerechtigkeit“ 2007 und „The Green Wave/Iran Elections" 2009/2010) bis hin zum Journalistenpreis im Jahr 2012 für „Halbmond über Köln“. 2012 erhielt sie zudem für den von ihr betreuten „Gerhard Richter Painting“ den Deutschen Filmpreis für den Besten Dokumentarfilm.

Petra L. Schmitz

Journalistin, Historikerin. Leitet seit 1999 die dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW (Köln) und war zuvor im Grimme-Institut (Marl) mit der Mediengeschichte der Bundesrepublik und der DDR beschäftigt sowie in zwei Projekten mit der Darstellung des Europäischen Einigungsprozesses in den Medien.
2001 Konzeption und Redaktion einer CD-ROM zur Fernseh- und Mediengeschichte Deutschlands zusammen mit dem Grimme-Institut.
In der dfi führt sie Symposien und Workshops zur Situation und zur Präsenz des Dokumentarfilms in Deutschland sowie zur Praxis des dokumentarischen Arbeitens durch und gibt die Buchreihe der dfi „Texte zum Dokumentarfilm“ heraus, die bisher 17 Bände umfasst. 

2001 und 2014 organisierte sie Europäische Symposien zum „Dokumentarfilm für Kinder und Jugendliche“ in Kooperation mit den wichtigsten Institutionen des Kinder- und Dokumentarfilms Deutschlands und Europas.
2007 initiierte sie zusammen mit doxs und in Kooperation mit dem WDR die Produktions- und Rezeptionsinitiative „dokyou“.

Birgit Schulz

Geschäftsführerin, Produzentin, Regisseurin, Autorin. Nach dem Studium der Fächer Germanistik, Biologie und Philosophie war Birgit Schulz als Fotografin tätig, bevor sie 1993 ihre Dokumentarfilmproduktionsfirma "Bildersturm" gründete. Seitdem hat sie als Produzentin und Filmemacherin sehr erfolgreich für die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Deutschlands gearbeitet. Der Fokus ihrer Produktionen liegt auf gesellschaftspsychologischen Hintergründen und Porträts. 2009 hat Birgit Schulz als Regisseurin den ersten großen Kinofilm der "Bildersturm" gedreht: „Die Anwälte – eine deutsche Geschichte“ (2009) handelt von drei berühmten ehemaligen RAF-Anwälten und ihren extrem unterschiedlichen Lebenswegen. Dieser Film zählt zu den fünf erfolgreichsten deutschen Kinodokumentarfilmen des Jahres 2009, wurde 2010 mit dem Phönix-Dokumentarfilmpreis und 2011 mit zwei Grimme-Preisen ausgezeichnet. Außerdem entstand 2012 zusammen mit Gerhard Schick der Film „Allah in Ehrenfeld“ über den Bau der Kölner Moschee (WDR/SWR, 90 Min.). Momentan arbeitet sie an „Domian – Interview mit dem Tod“.
Zum Interview mit Birgit Schulz...

Petra Seeger

Filmregisseurin, Produzentin, dreht seit 1979 Dokumentarfilme und Filmporträts. Zwischen 1982 und 1987 arbeitete sie als Regieassistentin und Darstellerin bei verschiedenen Spielfilmen in Berlin, darunter "System ohne Schatten" (1982/1983) und "Tarot" (1985/1986) von Rudolf Thome.
Vorwiegend für den WDR drehte sie lange Dokumentarfilme über Künstler, Schriftsteller und Filmemacher, darunter Christoph Schlingensief, Peter Zadek und Wim Wenders. In einigen ihrer aktuellen Filme ist sie auch als Kamerafrau tätig. 2010 drehte sie den Dokumentarfilm „Eine Herzenssache - Marga Spiegel und ihre Retter“.
1999 gründete sie die Produktionsfirma "Petra Seeger Film"; 2006 zusammen mit dem Produzenten Joachim von Mengershausen die Produktionsfirma "FilmForm", Köln.
Ihre Filme zeichnen sich durch einen engen persönlichen Bezug zum Inhalt oder zu den Porträtierten aus, wie in ihrem Dokumentarfilm „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ (2009) über den berühmten Hirnforscher Eric Kandel zu sehen ist.
Zum Interview mit Petra Seeger

Marcus Seibert

Freier Drehbuchautor, Schriftsteller, Übersetzer (*1964 in Aachen). Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik in Aachen, Köln und Paris. In den 90ern Autor für verschiedene Kinderfernsehserien u.a. „Käpt'n Blaubär“, „Rudi der Rabe“, „Tiger und Toni“.  
Diverse Seriendrehbücher, u.a. 50 Folgen „Lindenstraße“, „15 Meter“ (Kurzfilm Erkan Gündüz, 2009) „Wir Monster“ (mit Sebastian Ko, 2014).
Diverse Printveröffentlichungen, u.a. Übersetzungen von Texten von Eric Rohmer, zuletzt Übersetzung Max Ophüls, „Spiel im Dasein. Eine Rückblende“. Derzeit verschiedene Filmprojekte, Erzählungen. Mitherausgeber der Filmzeitschrift Revolver.

Burkhard Spinnen

Schriftsteller (*1956 in Mönchengladbach). Studium der Germanistik, Publizistik und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1989 Promotion. Schreibt neben seinen literarischen und essayistischen Texten Rezensionen und Glossen für Zeitungen und Rundfunk. Gehört seit 2011 der Klasse der Künste der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste an.
Mitglied im Pen-Zentrum Deutschland. Von 1997 bis 2000 Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Von 2000-2006 Jurymitglied des Ingeborg-Bachmann-Preises bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, von 2008 bis 2014 Juryvorsitz.
Werke (Auswahl): „Dicker Mann im Meer“ (1991), „Der schwarze Grat. Die Geschichte des Unternehmers Walter Lindenmaier aus Laupheim“ (2003), „Mehrkampf“ (2007), „Zacharias Katz“ (2014). Herausgeber von Werken Peter Altenbergs und Arthur Schnitzlers.
Ausgezeichnet wurde er u. a. 1991 mit dem Aspekte-Literaturpreis für „Dicker Mann im Meer“; 2007 mit dem Deutschen Hörbuchpreis und 2008 mit dem Rheinischen Literaturpreis Siegburg.

Prof. Dr. Kerstin Stutterheim

Filmemacherin, Autorin, Dramaturgin (*1961 in Berlin). Studium der Theaterwissenschaft und kulturellen Kommunikation an der Theaterhochschule Leipzig und der Humboldt-Universität Berlin. Film- und Kulturwissenschaftlerin, aktuell Professor of Media and Cultural Studies, Faculty of Media and Communication, Bournemouth University (GB). Zuvor Professorin für Dramaturgie und Ästhetik audiovisueller Medien an der HFF/Filmuniversität Konrad Wolf Babelsberg. Mitglied der Deutschen Filmakademie und der AG Dok.
Dokumentarfilme seit 1992 (Auswahl): „Fliegen & Engel“ (mit Niels Bolbrinker 2009), „Bauhaus – Modell & Mythos“ (mit Niels Bolbrinker 1998/2009), „Die Wäscherei“ (1992/1993). Diverse Veröffentlichungen, u.a. Handbuch Angewandter Dramaturgie (Peter Lang Verlag, 2015) und Blog (www.kino-glaz.de) zu Film-Dramaturgie-Ästhetik gemeinsam mit Christine Lang.
Zum Interview mit Kerstin Stutterheim

Andres Veiel

Regisseur und Produzent (*1959 in Stuttgart). Studium der Psychologie. 1985 bis 1989 absolvierte er eine Regie- und Dramaturgie-Ausbildung am Berliner Künstlerhaus Bethanien.
Andres Veiel ist Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie sowie der Akademie der Künste und lehrt an verschiedenen Hochschulen, zum Beispiel an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) und der Universität Zürich. Er arbeitet an Film- und Theaterprojekten, die meist in den Grenzbereichen zwischen Realität und Fiktion angesiedelt sind. Für seine Filme „Balagan“ (1993), „Die Überlebenden“ (1994-96), „Die Spielwütigen“ (1997-2004), „Black Box BRD“ (2000/01), „Der Kick“ (2005/06), „Wer wenn nicht wir“ (2010/11) hat er mehr als vierzig Auszeichnungen erhalten, darunter den Europäischen Filmpreis und mehrfach den Deutschen Filmpreis. Seine Theaterstücke „Der Kick“ und „Das Himbeerreich“ wurden vielfach übersetzt und weltweit an mehr als 100 Bühnen aufgeführt. Seine Inszenierungen wurden zu zahlreichen Gastspielen (Berliner Theatertreffen u.a.) eingeladen und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet Veiel an einem Kinofilm über Joseph Beuys.
Zum Interview mit Andres Veiel.

Fritz Wolf

freier Journalist (*1947) für Printmedien und Hörfunk, Fachgebiet Medien, Fernsehkritik. Autor Print für epd-medien, message, Mitbestimmung, M, VDI-Nachrichten. Autor Hörfunk für WDR und DLF. Seminare und Workshops zum Dokumentarfilm für den WDR (Redaktion „die story“), arte, rbb, Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.
Jury-Mitglied: Grimme-Preis, Duisburger Filmwoche, Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis.
Lehraufträge an den Universitäten Marburg und Dortmund. Dozent in der journalistischen Weiterbildung seit 1993 im Journalistenzentrum Haus Busch, Hagen.
Erhielt 2000 den Bert Donnepp-Preis für Medienpublizistik.
Autor der Studien „Alles Doku – oder was?“ (2003), „Trends und Perspektiven für die dokumentarische Form im Fernsehen“ (2005), „Formatentwicklung im politischen Fernsehjournalismus“ (2006), „Salto Lokale. Zur Lage des Lokaljournalismus“ (2010), „Wa(h)re Information. Interessant geht vor relevant“ (2011) und „Im öffentlichen Auftrag - Selbstverständnis der Rundfunkgremien, politische Praxis und Reformvorschläge“ (2013). Mitautor „Am Puls der Zeit. 50 Jahre WDR“ (2006). Betreibt seit 2014 einen Blog „für Freunde des dokumentarischen Films“ www.wolfsiehtfern.de

Buchpräsentation Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

Sonntag, 12. November 2017, 12.00 Uhr,
41. Duisburger Filmwoche,
in der Filmwerkstatt Goldstraße

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt."

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Symposium

Das NRW-Filmerbe
Archivierung, Digitalisierung und Veröffentlichung

26. / 27. April 2017, Filmforum NRW, Köln

Programmflyer

Ergebnisse Online: Die Tonaufnahmen der Vorträge und Panels, die Zusammenfassung des Symposiums von Marcus Seibert sowie die politischen Forderungen zum NRW-Filmerbe.
Gibt es ein NRW-Filmerbe? Reicht es nicht, wenn die Erhaltung des deutschen Filmerbes vor allem auf der Bundesebene diskutiert und organisiert wird?

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Band 19, Texte zum Dokumentarfilm

Raymond Depardon
IRRFAHRT

aus dem Französischen von Marcus Seibert

Depardon begibt sich auf eine ungewöhnliche Reise, ohne Ziel und ohne geplantes Projekt, auf der Suche nach einem für ihn akzeptablen Ort. Er wählt einen Fotoapparat und eine Optik aus, und entscheidet sich - anders als die klassischen Regeln der Fotografie - dafür, den Horizont seiner Bilder stets in die Bildmitte zu nehmen und nur im Hochformat zu fotografieren.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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Video-Dokumentation

Bilderströme

Die Video-Dokumentation des Symposiums ist online. Außerdem online sind Presseecho und Fotos der Veranstaltung. Zum Abspielen der Videos bitte auf die großen Bilder klicken.

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