Reclaim Television - Stoffentwicklung für dokumentarische Formate

Viten der Referenten und Moderatoren


Maik Bialk

Arne Birkenstock

Tobias Büchner

Fabian Döring

Thomas Frickel

Alexander von Harling

Lucia Haslauer

Sven Ilgner

Alexander Knetig

Tom Littlewood

Katya Mader

Kay Meseberg

Florian Müller

Elisabeth Neumann

Donata von Perfall

Dorothee Pitz

Oliver Rauch

Daniel Saltzwedel

Rolf Schlenker

Lucas Schmidt

Gudrun Sommer

Valentin Thurn

Thomas Waitz

Fritz Wolf

Oliver Zeller

Maik Bialk

seit 2011 Redaktionsleiter von „Hier und Heute“, WDR. Dort verantwortlich für die 15-Minuten-Reportagen (Montags bis Freitags, 18.05 Uhr) und die 30-Minuten-Dokus (Samstags, 18.20 Uhr).
Maik Bialk hat 1997 volontiert. Er arbeitete zunächst als Autor für verschiedene Fernsehformate und später dann als Redakteur beim WDR. Dazwischen: Ein Dokumentarfilmstudium in Ludwigsburg an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Abschlussfilm „Die Maßnahme“ wurde mit dem Deutschen Nachwuchspreis „First Steps“ ausgezeichnet.

Arne Birkenstock

studierte Volkswirtschaft, Politik, Geschichte und Romanistik in Köln, Buenos Aires und Córdoba. Produzent, Regisseur und Autor erfolgreicher Kino-Dokumentarfilme wie „12 Tangos – Adios Buenos Aires“, „Chandani und ihr Elefant“ (Deutscher Filmpreis als „Bester Kinderfilm“ 2011) und „Sound of Heimat“ (Kinostart 27.9.2012). Lehr-, Referenten und Gutachtertätigkeit für die Bereiche Filmproduktion und Dokumentarfilmregie, sowie zu kultur- und medienpolitischen Themen u.a. an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, dem TP2 Talent Pool für junge Filmschaffende in Mitteldeutschland, der HFF Konrad Wolf in Potsdam, sowie dem Internationalen Kunstmanagement Studiengang CIAM in Köln und Düsseldorf. Autor von Sachbüchern und wissenschaftlichen
Studien, u.a. für den Verlag dtv, das Grimme Institut, die Staatskanzlei NRW, das Bundesfamilienministerium und den Kölner Kulturrat. Arne Birkenstock ist im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) und Mitglied im European Documentary Network (EDN), in der Deutschen Filmakademie und in der European Film Academy.

Tobias Büchner

studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg im Fachbereich visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Film.
1996 gemeinsam mit Christiane Büchner Gründung der Büchner Filmproduktion GbR.
EAVE Absolvernt, Lehrauftrag an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Dozent am MIZ-Babelsberg und am ISFF Berlin.
Seit 2007 interner Geschäftsführer bei zero one film GmbH Berlin, u.a. zuständig für Förderfinanzierung und Lizenzen ("24h Berlin", "Wer wenn nicht wir").
 

Fabian Döring

studierte Germanistik und Angewandte Kulturwissenschaften in Köln und Lüneburg. Von 1990 an arbeitete er als freier Journalist für den Hörfunk des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg und New York. Von 1995-1997 volontierte er im NDR. 1998 gründete Fabian Döring in Hamburg eine Film-Produktionsfirma und produzierte in den folgenden Jahren Fernsehdokumentationen für ARD und ZDF. 2008 wechselt er zurück zum NDR und ist seitdem Redakteur im Programmbereich Kultur und Dokumentation des NDR. Dort ist er u.a. zuständig für Formatentwicklung. 2012 wird er Redaktionsleiter des neuen Formats „7 Tage...“ Gemeinsam mit Florian Müller leitet Fabian Döring seit 2013 zudem das Formatlabor des NDR.

Thomas Frickel

ist vielseitig tätig für Film/Funk als Kulturvermittler, Manager, Journalist und als Autor, Regisseur und Produzent von kurzen und programmfüllenden Dokumentarfilmen für Kino und Fernsehen. Er ist Geschäftsführender Vorsitzender der AG DOK - Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ], Mitglied im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt (FFA), der VG Bild-Kunst, der Sektion Film/Medien des Deutschen Kulturrats und in anderen film- und medienpolitischen Funktionen.
Nach der Doku-Satire „Deckname Dennis“ ist mit „Die Mondverschwörung“ der neueste Film von Thomas Frickel in den Kinos und online zu finden.

Alexander von Harling

studierte Politikwissenschaft, Publizistik und Philosophie in Göttingen, danach Deutsche Journalistenschule in München. Erste journalistische Erfahrung bei Tageszeitungen und verschiedenen Hörfunk- und Fernsehsendern, unter anderem beim NDR und BR. Ab 1998 arbeitete er zwei Jahre lang als Radio-Reporter, Redakteur und Moderator im SWR-Studio Karlsruhe für alle ARD-Hörfunkprogramme. Im Jahr 2000 wechselte er als Chef vom Dienst in die SWR-Fernseh-Redaktion „ARD-Buffet/Kaffee oder Tee“, 2006 wurde ihm die Redaktionsleitung übertragen. Seit Januar 2012 ist Alexander von Harling Programmchef des vom SWR verantworteten ARD-Digitalkanals EinsPlus.

Lucia Haslauer

seit 2011 verstärkt Lucia Haslauer die Quantum-Redaktion im Kleinen Fernsehspie/ZDFl. Zusätzlich arbeitet sie in der Hauptredaktion Neue Medien mit Schwerpunkt auf crossmedialer Formatentwicklung.
Sie studierte Kommunikationswissenschaften, Zeitgeschichte und Politik an der Universität Wien und absolvierte parallel eine private Journalistenausbildung für Print und Hörfunk.
Seit 2008 ist Lucia Haslauer Redakteurin beim ZDF. Davor war sie einige Jahre für den Österreichischen Rundfunk und für Produktionsfirmen als Konzeptentwicklerin und Redakteurin tätig. Sie arbeitete an diversen Digitalisierungsprojekten, war insbesondere für die Formatentwicklung im Bereich Mobile TV verantwortlich und absolvierte begleitend das EBU-Fernstudium "Diploma in Electronic Media" in Dublin.

Sven Ilgner

nach einer einjährigen Anstellung bei HMV UK Ltd. in London/UK im Jahr 2000 studierte Sven Ilgner zunächst Politik-, Filmwissenschaft und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Parallel dazu gewann er 2002 den Bundesjugendvideopreis des KJF in Rostock für den Dokumentarfilm „Elchfallen“ (Regie, Schnitt) und war Teil des Videoteams am Schauspielhaus Bochum, unter anderem als Kameramann bei den Inszenierungen „Les Directeurs“ und „Deutschland, deine Lieder“ (Inszenierung: Matthias Hartmann).
2002 Diplomstudiengang Audiovisuelle Medien (Film/Fernsehen) an der KHM Köln, unter anderem bei Jeanine Meerapfel, Peter F. Bringmann und Hansjürgen Rosenbauer. Es entstanden mehrere Drehbuch- und Filmarbeiten. 2007 schloss er mit dem Kurzspielfilm „HongKong“ (Buch, Regie, Koproduktion) sein Diplomstudium ab.
Ab 2007 jährliche Mitarbeit bei der Duisburger Filmwoche als Protokollant und Assistent der Auswahlkommission, wo er 2011 außerdem das Dokumentarfilmarchiv www.protokult.de erstellte. Parallel dazu ab 2006 freischaffender Cutter (WDR, NDR, ZEIT Online, 2Pilots), Kameramann und Autor (Filmtank Berlin, Otto Group HH, Torre di Babele, Roma/Italia). Seit 2012 ist er Förderreferent der Film- und Medienstiftung NRW für Projekte im Bereich Low Budget und Dokumentarfilm.

Alexander Knetig

ist seit 2010 leitender Programmredakteur bei ARTE France Web. Hier betreut er die inhaltliche und technische Konzeption und Umsetzung der interaktiven Programme des Senders, sowohl im dokumentarischen (z.B: die Grimme-Online-Award-Gewinner 2013 und 2011 „Alma“ und „Prison Valley“, Emmy Award Nominee 2012 „Barcode“) als auch im fiktionalen Bereich („Addicts“, „60 Sekunden“). Zudem ist er für inhaltliche Formate und Services im mobilen Bereich zuständig (z.B.: die im Juli 2013 veröffentlichte App „Cinemacity“).
Er unterrichtet die Fächer Onlinejournalismus und Transmedia-Produktion an Frankreichs führenden Fachhochschulen INA Sup, ESCP und der Journalismusschule CFJ. Er ist regelmäßig Gastdozent an der ARD-ZDF Medienakademie und Gründungsmitglied der Jury für neue Filmformate des österreichischen Ministeriums für Unterricht, Bildung und Kultur.
Bevor er zu ARTE kam, war er als Produktionsleiter in Produktionsfirmen wie Upian („Gaza-Sderot“, 2008) und Phares et Balises („27 et moi“, 2009) beschäftigt und mehrere Jahre als freier Journalist für Print- und Onlinemedien in Frankreich (Le Figaro, telerama.fr, Bondy Blog) ebenso wie für Fernsehsender in Spanien (Canal 4) und Österreich (ORF) tätig.

Tom Littlewood

seit 2008 ist der Brite Tom Littlewood Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Vice Magazins. Seitdem hat er verschiedene Sendungen für das deutsche Fernsehen entwickelt, darunter sogar seine eigene Show auf zdf.kultur. Vor zwei Jahren startete mit „Wild Germany“ seine erste Dokumentation auf zdf_neo, bei der er als Autor und Regisseur entscheidend mitwirkte. Zuletzt hatte Littlewood auch die Idee zu „The Vice Reports“, ein investigatives journalistisches Format, das seit dem 15. Februar 2013 jeden Freitag auf zdf.kultur läuft. Sowohl „Wild Germany“ als auch „The Vice Reports“ zeichnen sich - nach eigener Aussage - durch eine emotionale und subjektive Perspektive aus und stellen einen Gegenentwurf zu konventionellen Dokumentationen im deutschen Fernsehen dar.

Katya Mader

studierte mit Magister-Abschluß Anglistik, Klassische Archäologie, Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie in Frankfurt am Main und London. Darauf folgte freie Mitarbeit bei Filmproduktionen und öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Seit 2001 ist Katya Mader als Redakteurin in der Filmredaktion 3sat im ZDF tätig. Sie ist die betreuende Redakteurin von abendfüllenden Dokumentarfilm-(Ko)Produktionen sowie der Dokumentarfilmreihen „Fremde Kinder", „Mädchengeschichten" und „Ab 18!".

Kay Meseberg

ist seit 2013 Chef d´Edition der neuen ARTE-Plattform ARTE Future. Zuvor arbeitete er als Online-Redakteur und TV-Autor für die ZDF-Sendung „Frontal21“ und leitet die Redaktion des Produktionshauses 2470media.
2012 und 2007 gewann er den Grimme-Online-Award, 2010 im Team mit 2470media den Deutschen Reporterpreis, 2007 den Österreichischen Staatspreis für Multimedia.
2011/2012 beobachtete er mit Carsten Behrendt die erstmals in einem deutschen Parlament vertretene Piratenpartei – und das mit crossmedialer Herangehensweise. Daraus entstanden auch die Dokumentationen „Der Piraten-Hype" (ZDFzoom) und der 45-minütige Film „Alles liquid!? - Ein Jahr unter Polit-Piraten" (zdfinfo).
Kay Meseberg ist außerdem Dozent für Crossmedia - u.a. an der Akademie für Publizistik in Hamburg.

Florian Müller

studierte Neuere Deutsche Literatur, Kunstgeschichte und Psychologie an den Universitäten Karlsruhe, Freiburg, München und Aix-en-Provence. Von 1999 bis 2005 war er als Moderator, Chef vom Dienst und Autor für Radio, TV und Internet  am Aufbau und an der Weiterentwicklung des Multimedia-Formats „DASDING“ im SWR beteiligt. Daneben arbeitete er als Autor für den „Zündfunk“ (BR), das ZDF und die Süddeutsche Zeitung. 2005-2007 Volontariat beim NDR in Hamburg. Anschließend widmete er sich als Autor für das Satiremagazin „Extra 3“ realem Irrsinn jeglicher Art und belieferte die Kulturmagazine der ARD mit Zeitgeistthemen. Seit 2008 ist er als Redakteur im Programmbereich Kultur und Dokumentation des NDR zuständig für die Kulturmagazine „ttt - titel thesen temperamente“, „Kulturjournal“ und „Metropolis“. Daneben entwickelte  er mit Kollegen und realisierte diverse Formate, Feature und Dokumentation (u.a. „Der Norden schaut hin“, „Unten.“ „Die Grenzgänger.“) und moderiert die Kulturnachrichten auf „tagesschau24“. Seit 2013 arbeitet er mit Fabian Döring an der Weiterentwicklung des Formats „7 Tage...“ und neuen Erzähl- und Produktionsweisen im NDR.

Elisabeth Neumann

arbeitet als Medientrainerin, Dozentin, Beraterin und Businesscoach. Als Medientrainerin ist Neumann u.a. für die Grimme Akademie, die RTL-Journalistenschule, MABB, Hamburg Media School, Spiegel TV tätig. Neumann hat einen Lehrauftrag an der Hochschule Mittweida und unterrichtet dort in den Fachbereichen Kommunikation und Journalismus. Als Business Coach und Beraterin betreut sie Kunden aus dem mittleren und gehobenen Führungsebenen zahlreicher Medien- und Telekommunikationsunternehmen, sowie der Pharmabranche und dem öffentlichen Dienst. Als Beraterin steht sie Berufsanfängern, sowie –wechslern mit Rat und Tat zur Seite, begleitet vor allem Moderatoren und TV-Presenter auf ihrem ersten Weg in die Medien.
Während ihres Studiums der Anglistik, Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften absolvierte Neumann ein Regievolontariat bei Hans W. Geißendörfer und danach ein Redaktionsvolontariat in der Informationsabteilung von RTL. Als Redakteurin, Reporterin und Chef vom Dienst hat sie fast 10 Jahre bei Stern TV gearbeitet, danach war sie freie Produzentin, Autorin, Regisseurin für ARD-Anstalten, ZDF, RTL, Stern TV und Stern TV Reportage, VOX. Sie war Redaktionsleiterin der TREND Formate für RTL, entwickelte mit „BIZZ Capital“ die erste Wirtschaftssendung für eine junge Zielgruppe bei ProSieben, war Head of Communications der NRW Medien und im Auftrag der Staatskanzlei NRW für die NRW Fernsehproduzenten sowie den NRW Auftritt in Cannes verantwortlich. Als Chefredakteurin der Fernseh-Unit eines TV PR Netzwerkes hat Neumann die TV Abteilung aufgebaut und erfolgreich erweitert.

Donata von Perfall

studierte Post-War and Contemporary Arts (MA) und arbeitete für Filmproduktionen in London, New York und München. Seit 2001 arbeitet sie für Documentary Campus und war maßgeblich an der Entwicklung dieser international renommierten Weiterbildungsinstitution beteiligt. Seit sie 2004 als Direktorin die Leitung von Documentary Campus übernommen hat, hat sich dessen Angebot kontinuierlich erweitert und weiterentwickelt. Dokumentarfilmschaffende aus der ganzen Welt profitieren jedes Jahr von dem internationalen Netzwerk und den Weiterbildungsangeboten des Vereins. Die Schwerpunkte liegen derzeit in Europa, Nordafrika und Asien.

Dorothee Pitz

ist Redakteurin bei „Hier und Heute“ im WDR. Entwicklung und Betreuung dokumentarischer Erzählformen, auch von Doku-Serien. Studium der Journalistik und Politikwissenschaften an der Universität Dortmund mit Volontariat bei WDR und WAZ. Viele Jahre Autorin und Redakteurin für unterschiedlichste Fernsehformate.

Oliver Rauch

studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Psychologie in Berlin. 2000 schloß er sein Studium an der HFF Konrad Wolf in Potsdam als Film- und Fernsehdramaturg ab.
Seitdem hat er als Autor und Regisseur mehrere Dokumentar- und Kurzspielfilme realisiert, schreibt Drehbücher und ist als freiberuflicher Dramaturg, Drehbuchberater und Coach tätig. Daneben Arbeiten in der Konzeption und im Projektmanagement von Veranstaltungen und
Konferenzen, u.a. für die European Film Academy und die Deutsche Filmakademie, als Dozent (u.a. an der HFF in Potsdam-Babelsberg, der DFFB sowie für den Berlinale Talent Campus). Drei Jahre Förderreferent bei der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, aktuell Mitarbeit beim Foschungsschwerpunkt „Digitale Medien“ der Leuphana Universität Lüneburg.
Filme (u.a.): „Jedem Kind ein Instrument – Ein Jahr Mit Vier Tönen“ (Dokumentarfilm, 2010), „24 h Berlin" (2 Episoden, 2008), „Álvaros Großer Auftritt“ (TV-Dokumentation, 2006).

Daniel Saltzwedel

hat Ökonomie in Witten/Herdecke, Kulturwissenschaften in Berlin sowie Philosophie in Cardiff/Wales studiert. Geschäftsführerische Tätigkeiten in der Logistikbranche (Großbritannien) und der betriebswirtschaftlichen Beratung (SAP R/3, München). Zuletzt langjährige Tätigkeit als Produktionsassistent und Producer für Spiel- und Dokumentarfilme. Beim Medienboard Berlin-Brandenburg ist Daniel Saltzwedel als Förderreferent für die Bereiche Dokumentar- und Spielfilm zuständig.

Rolf Schlenker

kam über Zeitung und Hörfunk zum Fernsehen. Seit 1999 ist er Redakteur beim SWR. Zunächst in der Wissenschaftsredaktion angesiedelt, kümmerte er sich zunehmend um die Entwicklung neuer Fernsehformate. Er war zuständig für „Schwarzwaldhaus 1902“, „Von Null auf 42“, „Steinzeit – das Experiment“ sowie die neuartige Bildungsreihe „Nie wieder keine Ahnung!“. Das letzte Projekt war die Koordination des innovativen Programmevents „40+“ in SWR Fernsehen und Arte und aktuell befasst er sich mit der Konzeptionierung des Programmevents „Rettet die alten Sorten“.

Lucas Schmidt

seit 1997 Redakteur beim Kleinen Fernsehspiel/ZDF. Neben der dramaturgischen Betreuung von Spiel- und Dokumentarfilmen ist er als Koordinator von Quantum, dem Formatlabor des Kleinen Fernsehspiels, verantwortlich für die Entwicklung neuer Fernsehformate. Zu seinen vielfach ausgezeichneten Projekten gehören aktuell die Spielfilme "Waffenstillstand" von Lancelot von Naso und "Schwerkraft" von Maximilian Erlenwein, der Dokumentarfilm "Login2Life" von Daniel Moshel sowie die internationale Koproduktion "Easy Money" von Daniél Espinosa.
Er studierte Zeitgeschichte, Politikwissenschaften und Rechtswissenschaften in Deutschland, Großbritannien und den U.S.A. Bereits während des Studiums arbeitete er als Autor für zahlreiche TV-Sender und verschiedene Film- und Fernsehproduktionen. Darüber hinaus engagiert er sich bei EAVE (Les entrepreneurs de l'audiovisuel européen) und in der Drehbuchwerkstatt der HFF München.

Gudrun Sommer

ist Leiterin des Filmfestivals doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche (www.do-xs.de) in Duisburg. Daneben arbeitet sie als Kuratorin und Programmberaterin im Auftrag des Goethe-Instituts, der Diagonale und des steirischen herbst in Graz. Sie initiierte das internationale Kinderdokumentarfilmprojekt KID DOK, den Wettbewerb dok you (zusammen mit der dfi-Dokumentarfilminitiative) und entwickelte für doxs! zahlreiche Projekte zur Vermittlung und Rezeption von Dokumentarfilm (u.a. „Wir zeigen es allen!“, „Das soll ich sein?!“).
Die gebürtige Österreicherin unterrichtet an der Universität Duisburg-Essen, ist als Prüferin bei der FSK in Wiesbaden tätig und seit 2012 Grimme-Jurorin für den Sonderpreis Kultur des Landes NRW. Diverse Veröffentlichungen, zuletzt: Gudrun Sommer, Vinzenz Hediger, Oliver Fahle (Hrsg.), Orte filmischen Wissens. Filmkultur und Filmvermittlung im Zeitalter digitaler Netzwerke, Marburg: Schüren 2011.

Valentin Thurn

studierte in Deutschland, Frankreich und Spanien, ist Diplom-Geograph und wurde an der Deutschen Journalistenschule in München zum Redakteur ausgebildet. Valentin Thurn ist Autor von mehr als 40 TV-Dokumentationen und Reportagen zu sozialen, entwicklungs-, umwelt- und bildungspolitischen Themen. Seine Dreh- und Vortragsreisen führten ihn in über 40 Länder auf alle Kontinente.
Für seine Filme erhielt er eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen, u.a. war er 2006 mit „Ich bin Al Kaida“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Sein Kino-Dokumentarfilm „Taste The Waste“ (2011), wurde auf der Berlinale 2011 uraufgeführt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Deutschen Umweltmedienpreis und dem ersten Preis des Atlantis Umwelt- und Naturfilmfests. Mit über 100.000 Zuschauern war „Taste The Waste“ der erfolgreichste Dokumentarfilm der Kinosaison 2011/12 in Deutschland. Er war mit 25.000 Zuschauern auch in Österreich sehr erfolgreich und wurde auf über 30 Filmfestivals weltweit gezeigt.
Das Buch zum Film „Die Essensvernichter“, das Valentin Thurn gemeinsam mit Stefan Kreuzberger schrieb, wurde über 25.000 Mal verkauft und in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Koreanisch und Japanisch. Zum selben Thema drehte er auch den TV-Film „Frisch auf den Müll“, der in über 20 Ländern gesendet wurde.
Neben seiner Arbeit für das Fernsehen verfasste Valentin Thurn über 20 Radio-Features sowie Artikel für Zeitungen und Zeitschriften. 1993 gründete er mit Journalisten aus über 50 Ländern die „International Federation of Environmental Journalists“. Er ist Vorsitzender des „Foodsharing e.V.“, der eine Internet-Plattform zum Tausch von Lebensmitteln aufbaut.

Thomas Waitz

Universitätsassistent am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, Redakteur der „ZfM – Zeitschrift für Medienwissenschaft“ sowie Lehrbeauftragter an der HBK Braunschweig, der Leuphana Universität Lüneburg und an weiteren Hochschulen. Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt/Main mit einer Arbeit über Bilder des Verkehrs. Zuvor Studium der Film- und Fernsehwissenschaft und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum, Onlineredakteur der Filmzeitschrift „Schnitt“, Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg „Medien und kulturelle Kommunikation“ (SFB/FK-427) und am Zentrum für Medienwissenschaften (ZfMK) der Universität zu Köln.

Fritz Wolf

Freier Journalist für Printmedien und Hörfunk, Fachgebiet Medien, Fernsehkritik. Autor Print für epd-medien, message, m, Mitbestimmung, VDI-Nachrichten. Autor Hörfunk für WDR und DLF. Seminare und Workshops zum Dokumentarfilm für WDR, Redaktion „story“, arte, rbb, Filmhochschule Ludwigsburg. Jury-Mitglied: Adolf-Grimme-Preis, Duisburger Filmwoche, Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis. Lehraufträge an den Universitäten Marburg und Dortmund. Dozent in der journalistischen Weiterbildung seit 1993 im Journalistenzentrum Haus Busch, Hagen. Erhielt 2000 den Bert Donnepp-Preis für Medienpublizistik. Autor der Studien „Alles Doku – oder was?“ (2003), „Trends und Perspektiven für die dokumentarische Form im Fernsehen“ (2005), „Formatentwicklung im politischen Fernsehjournalismus“ (2006), „Salto Lokale. Zur Lage des Lokaljournalismus“ (2010), „Wa(h)re Information. Interessant geht vor relevant“ (2011) und „Im öffentlichen Auftrag -Selbstverständnis der Rundfunkgremien, politische Praxis und Reformvorschläge“ (2013). Mitautor „Am Puls der Zeit. 50 Jahre WDR“ (2006). www.dasmedienbuero.de

Oliver Zeller

studierte Rechts- und Medienwissenschaft in Berlin und war nach dem Studium zunächst in einer Werbeagentur und dann für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen tätig. 2005 kam er zur MFG Filmförderung Baden-Württemberg nach Stuttgart und ist dort seit 2008 als Leiter Produktionsförderung für die Bereiche Produktionsvorbereitung, Produktion, Postproduktion sowie für den Digital Content Fund verantwortlich. Er ist Gastdozent an der Filmakademie Baden-Württemberg, der Hochschule der Medien in Stuttgart sowie der Universität Tübingen und seit 2012 Absolvent des EAVE-Programms.

Symposium

Das NRW-Filmerbe
Archivierung, Digitalisierung und Veröffentlichung

26. / 27. April 2017, Filmforum NRW, Köln

Anmeldung

Programmflyer

Gibt es ein NRW-Filmerbe? Reicht es nicht, wenn die Erhaltung des deutschen Filmerbes vor allem auf der Bundesebene diskutiert und organisiert wird?

Weiterlesen...

Neuerscheinung Band 19

Raymond Depardon
IRRFAHRT

aus dem Französischen von Marcus Seibert

Depardon begibt sich auf eine ungewöhnliche Reise, ohne Ziel und ohne geplantes Projekt, auf der Suche nach einem für ihn akzeptablen Ort. Er wählt einen Fotoapparat und eine Optik aus, und entscheidet sich - anders als die klassischen Regeln der Fotografie - dafür, den Horizont seiner Bilder stets in die Bildmitte zu nehmen und nur im Hochformat zu fotografieren.

Weiterlesen...

Neuauflage im Neusatz

Serge Daney
Von der Welt ins Bild

 Augenzeugenberichte eines Cinephilen

Hg. von Christa Blümlinger
Aus dem Französischen von Christa Blümlinger, Dieter Hornig und Silvia Ronelt

Berlin 2000, 2016 280 Seiten, € 24,-

ISBN 978-3-930916-26-9 wieder neu aufgelegt

Weiterlesen...

Video-Dokumentation

Bilderströme

Die Video-Dokumentation des Symposiums ist online. Außerdem online sind Presseecho und Fotos der Veranstaltung. Zum Abspielen der Videos bitte auf die großen Bilder klicken.

Weiterlesen...

Video-Dokumentation

Das dokumentarische Porträt

Die Video-Dokumentation des Symposiums ist online. Außerdem online sind Fotos und ein Presseecho des Symposiums.

Weiterlesen...