Animation und Dokumentarfilm

Filmliste


COULEUR DE PEAU: MIEL LeCouleurduPeau

von Jung und Laurent Boileau
FR/BE 2012, 75 Min., OF mit engl. UT

200 000 koreanische Kinder wurden am Ende des Koreakrieges über die ganze Welt verstreut.
Der 1965 in Soul geborene und 1971 von eine belgischen Familie adoptierte JUNG ist eines von ihnen.
Der nach der Graphic Novel adaptierte Film „Hautfarbe: Honig“ (Original: Couleur de peau: Miel) behandelt einige Schlüsselmomente im Leben von JUNG: Das Waisenhaus, seine Ankunft in Belgien, sein Leben in einer neuen Familie, die schwierige Pubertät… Der Film erzählt von den Ereignissen, die ihn dazu gebracht haben sich selbst und seine soziale und kulturelle Mischung zu akzeptieren.
Mit einer erstaunlichen Mischung aus Realbildern und Zeichnungen, historischen Archivbildern und Familienarchiv - zwischen Gegenwart und Erinnerung - ist „Hautfarbe: Honig“ eine autobiographische Erzählung, der neue Welten erforscht.


EMIL Emil Still 2k

von Simon Steinhorst, Zeichnung: Hannah Lotte Stragholz
D 2013, 5:15 Min., OF

Wenn Stottern erlaubt wäre, würde ich laut und stolz stottern. Ich ich ich ich bin der Emil un un un un un und ich stottere. ich sto sto sto sto sto sto sto stottere

EIN AUS WEGEinAusWeg 3k

von Simon Steinhorst/Hannah Lotte Stragholz
D 2016, 16:39 Min., OF

Das Leben von Alexander K (im Gefängnis) und von Werner B (Polizist)  in einem animierten Dokumentarfilm über das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Normalität und Sucht.

Begründung der Jury für den WestArt- ZuschauerPreis (Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2016)
Er langweilt nie. Er ist spannend. Er ist lebensnah. Er ist echt. Und er ist vielfältig in seinen filmischen Mitteln. Damit erfüllt er alle Ansprüche, die wir an einen Film legen, damit er uns fesselt und hineinzieht und abtauchen lässt in eine uns unbekannte, neue Welt.
Der animierte Dokumentarfilm Ein Aus Weg von Simon Steinhorst und Hannah Lotte Stragholz bringt uns in 20 Minuten den jungen Inhaftierten Alex K. ganz nah, der sich in Interviews den Fragen des Autoren und Seelsorgers Max Pross über den Sinn des Lebens stellt. Wir hören gebannt seinen Erzählungen zu - über ein kleinkriminelles Leben zwischen Strafgefangenschaft und Freiheit, zwischen gesellschaftlicher Normalität und Diebstahl, Liebe und Drogen. Während Alex K. dezent hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, berichtet der um Dialog bemühte Kriminalhauptkommissar Werner B. nüchtern über die Justiz in Deutschland und seinen polizeilichen Alltag. Seine Prognose für Alex' Zukunft: in spätestens neun Monaten wird er wieder straffällig. Darauf wettet er ein Eis.
Von Hand animierte, farbige Bilder, Montage, Sounddesign, Musik, Drehbuch und die authentische Geschichte des Alex K. - wir, die West ART-Zuschauerjury, loben die stimmige, gelungene und fesselnde Komposition der unterschiedlichen Spielebenen und vergeben des West ART-Preis an Ein Aus Weg.

Ankündigung

Ein Jahrhundert Ophüls – Filmgeschichte von Max Ophüls bis Marcel Ophüls

Symposium vom 13. -17. November 2017 in der FH Dortmund und der KHM Köln

Max Ophüls und Marcel Ophüls - Vater und Sohn - zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert.

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Buchpräsentation Band 20,
Texte zum Dokumentarfilm

Sichtbar machen.
Politiken des Dokumentarfilms

Sonntag, 12. November 2017, 12.00 Uhr,
41. Duisburger Filmwoche,
in der Filmwerkstatt Goldstraße

"Der Film zeigt nicht nur Bilder, er umgibt sie auch mit einer Welt."

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Ankündigung

DOKFENSTER KÖLN 2017

12 x Dokumentarfilm für Kölner Schulklassen
Montag, 20. November bis Freitag, 24. November 2017
im Kino Filmpalette, Lübecker Straße 15, 50668 Köln (Haltestelle U- und S-Bahn Hansaring / U-Bahn Ebertplatz)

Programmflyer

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet innerhalb des Kinderfilmfests CINEPÄNZ wieder ein Fenster mit dokumentarischen Filmen und lädt Kölner Schulklassen ins Kino ein.

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Band 19, Texte zum Dokumentarfilm

Raymond Depardon
IRRFAHRT

aus dem Französischen von Marcus Seibert

Depardon begibt sich auf eine ungewöhnliche Reise, ohne Ziel und ohne geplantes Projekt, auf der Suche nach einem für ihn akzeptablen Ort. Er wählt einen Fotoapparat und eine Optik aus, und entscheidet sich - anders als die klassischen Regeln der Fotografie - dafür, den Horizont seiner Bilder stets in die Bildmitte zu nehmen und nur im Hochformat zu fotografieren.

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Audio-Dokumentation

Das NRW-Filmerbe

Neben dem Abschlussbericht dokumentieren wir das dfi-Symposium zum NRW-Filmerbe mit Tonaufnahmen der Vorträge und Panels.

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Video-Dokumentation

Bilderströme

Die Video-Dokumentation des Symposiums ist online. Außerdem online sind Presseecho und Fotos der Veranstaltung. Zum Abspielen der Videos bitte auf die großen Bilder klicken.

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