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2020 dfi Filmbildung 03553 k

Ankündigung

PRODUCING SPACES. Wirkungsräume dokumentarischer Arbeit

dfi-Symposium am 27. und 28. Januar 2022 • Filmhaus Köln


Programm und Anmeldung online

Der künstlerische Dokumentarfilm ist auf vielfältige Weise in gesellschaftliche Kontexte eingebunden.

Die Filme bilden Schnittstellen zum politischen Aktivismus, der Forschung, dem Journalismus, der Fiktion, der bildenden Kunst und anderen kreativen Disziplinen. Dabei entstehen facettenreiche gesellschaftliche Resonanzräume, die in der zahlengetriebenen Logik einer normierten und formatierten Auswertungslandschaft aus TV, Kino und Streamingdiensten kaum sichtbar werden. Das dfi-Symposium versammelt Perspektiven und Erfahrungen unter der Leitfrage: Wo finden sich erweiterte Wirkungsräume dokumentarischer Arbeit?

Der erste Tag widmet sich anhand von Präsentationen und in Werkstattgesprächen konkreten praktischen Arbeitserfahrungen von Künstler*innen und Filmemacher*innen.

Der zweite Tag schaut auf Strukturen und Institutionen des Schaffens und Öffentlichmachens dokumentarischer Arbeit.

Dabei beschäftigen wir uns mit folgenden Leitfragen:
• Wo finden sich erweiterte und neue Wirkungsstätten und Rezeptionsräume dokumentarischer Arbeit?
• Wo dient das dokumentarische Arbeiten der Gesellschaft über eine an Zahlen messbare Wirkung hinaus?
• Wie verhält sich die Lehre an den Filmhochschulen zu der Vielfalt dokumentarischen Arbeitens, welche Möglichkeitsräume schaffen diese Institutionen, und wie verhalten sich diese zu den Erwartungen einer neuen Generation?
• Wo und wie findet der große Schatz an bereits „dokumentierter filmischer Realität“, der in den Archiven der öffentlich-rechtlichen Sender und an diversen anderen Orten liegt, seinen Raum?

Mit unseren Gästen möchten wir besondere Wirkungsstätten- bzw. räume des künstlerischen Dokumentarfilms und seiner disziplinären Grenzüberschreitungen erkunden. Wir wollen dieses Potential durchdenken und erforschen, wollen Entfaltungsräume kennen lernen und wiederentdecken. Wie tief ist die Verankerung von dokumentarischer Arbeit in der Gesellschaft, wo tritt sie mit ihr in den Dialog? Dabei behalten wir die Möglichkeiten und Grenzen der Realität immer im Blick.

Gäste
Madeleine Bernstorff, Christiane Büchner, Emerson Culurgioni, Ulrike Franke, Karin Jurschick, Cem Kaya, Felix Klee, Marcel Kolvenbach, Malve Lippmann, Meike Martens, Monika Preischl, Sandra Riedmair, Sandra Schäfer,  Philip Scheffner, Thorsten Schütte, Marcus Seibert, Gernot Steinweg, Can Sungu, Lina Zacher u.a.

Da die Platzkapazitäten bereits ausgeschöpft sind, führen wir eine Warteliste.
Programm
und Anmeldung (für Warteliste) online

Veranstaltungsort
Filmhaus Köln • Maybachstraße 111 • 50670 Köln

Covid-Regelung
2G+ Zugang für Geimpfte/Geboosterte und Genesene mit aktuellem Schnelltest -
Nächste Teststationen:
Bestcorona (Mo-Sa, 8-18 Uhr, ohne Terminvergabe, Fieberambulanz vor ATOS Klinik, Mediapark 3, in Google Maps)
Corona Check Hansaring (Mo-Do 8-21 Uhr, Fr 8-23 Uhr, Sa 10-23 Uhr, Online-Terminbuchung, Krefelder Straße 21, in Google Maps)

Teilnahmegebühr
2 Tage: 25€ / 12,50€ ermäßigt
1 Tag: 12,50€ / 7€ ermäßigt
1/2 Tag: 7 € / 4 € ermäßigt
Ermäßigung für Mitglieder des Filmbüro NW e.V. und der AG DOK, Studierende, etc.

Projektleitung:
Bettina Braun und Judith Funke

Kontakt
Gudrun Parzich • parzich (at) dokumentarfilminitiative.de

Pressekontakt
Stefanie Görtz • presse (at) dokumentarfilminitiative.de

Veranstaltet von der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH und dem Kulturamt der Stadt Köln. In Kooperation mit dem Filmhaus Köln und der AG DOK

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